Among Aliens by Nachtraab
· 2026
|
Unter Außerirdischen
Text & deutsche Übersetzung: Nachtraab ·
2026
|
Verse 1
I walk into a crowded room
And everything is loud too soon
Voices overlap and rise
Too many signals, too many eyes
The way they laugh, the way they move
Feels like a code I never knew
There’s something hidden in between
A language I have never seen
|
Strophe
1
Ich betrete einen vollen Raum
Und alles ist sofort zu laut.
Stimmen überschneiden sich und schwellen
an;
Zu viele Signale, zu viele Augen.
Die Art, wie sie lachen, wie sie sich bewegen
–
Es fühlt sich an wie ein Code, den ich nie
gelernt habe.
Da ist etwas Verborgenes dazwischen,
Eine Sprache, die ich nicht wahrnehmen kann.
|
Verse 2
They speak in tones I cannot hear
Expecting things that aren’t made clear
A glance, a pause, a shifting face
I miss the rules, I lose my place
They touch, they lie, they twist, they
bend
They hurt each other, call it friend
And every time I see that pain
It echoes back inside my brain
|
Strophe
2
Sie sprechen in Untertönen, die ich nicht hören
kann;
Sie erwarten Dinge, die nie klar ausgesprochen
wurden.
Ein Blick, eine Pause, ein zuckendes Gesicht
–
Ich verstehe die Regeln nicht und verliere
meinen Halt.
Sie berühren sich, sie lügen, sie verdrehen
Tatsachen;
Sie verletzen einander und nennen es
Freundschaft.
Und jedes Mal, wenn ich diesen Schmerz
sehe,
Hallt er in meinem eigenen Kopf wider.
|
Pre-Chorus
I tried to learn, I tried to fit
To map it out, to follow it
|
Pre-Chorus
Ich habe versucht zu lernen, versucht
dazuzugehören.
Alles zu kartografieren, allem zu folgen.
|
Chorus
Among aliens, I learned to stand
In a world I barely understand
In the noise, in the constant heat
Where every sense and thought compete
They call it normal, call it life
But it cuts me like a quiet knife
And I keep burning just to be
A human in their gravity
|
Chorus
Unter Außerirdischen habe ich gelernt zu
bestehen,
In einer Welt, die ich kaum verstehe.
Im Lärm, in der ständigen Hitze,
Wo jeder Sinn und jeder Gedanke gegeneinander
kämpfen.
Sie nennen es normal, sie nennen es
Leben,
Aber es schneidet mich wie ein stilles
Messer.
Und ich brenne daran aus, in ihrer
Gegenwart
Wie einer von ihnen zu wirken
|
Verse 3
Sometimes I thought I cracked the code
Knew how to walk their shifting road
I played the part, I held the line
Just to be wrong another time
And there I stood, alone again
Replaying every word I said
A thousand ways to get it right
And still I lose them overnight
|
Strophe
3
Manchmal dachte ich, ich hätte den Code
geknackt;
Wüsste, wie man auf ihrem schwankenden Pfad
wandelt.
Ich spielte die Rolle, hielt die Stellung
–
Nur um beim nächsten Mal wieder falsch zu
liegen.
Und da stand ich, wieder allein,
Und ging jedes Wort, das ich sagte, im Kopf
durch.
Tausend Wege gefunden, endlich alles richtig zu
machen,
Und doch bricht alles plötzlich wieder
auseinander.
|
Pre-Chorus
I wore their mask, I learned their game
But never knew it felt the same
|
Pre-Chorus
Ich trug ihre Masken und lernte die Regeln
ihres Spiels
Doch ich wusste nie ob ich dasselbe fühlte wie
sie
|
Chorus
Among aliens, I learned to stay
Though everything pulls me away
In the noise, in the endless strain
Where every thought collides with pain
They call it normal, call it real
But I don’t know what I should feel
Still I’m trying desperately
To be someone they won’t reject
|
Chorus
Unter Außerirdischen, lernte ich zu
bestehen
Obwohl mich innerlich alles fortziehen
will
Im Lärm, in dieser endlosen Anspannung
Wo jeder Gedanke mit Schmerz
zusammenstößt
Sie nennen es normal sie nennen es das
Leben
Doch ich weiß nicht einmal was ich eigentlich
fühlen soll
Trotzdem versuche ich verzweifelt
Jemand zu sein den sie nicht zurückweisen
|
Bridge
The world is loud, it never stops
It fills my head, it overflows
Every sound, every light
Cuts too deep, burns too bright
My nerves are worn, my skin is thin
There’s too much world to hold within
And all I want, beneath it all
Is just a place where things are small
|
Bridge
Die Welt ist laut, sie hört nie auf.
Sie füllt meinen Kopf, bis er überläuft.
Jedes Geräusch, jedes Licht
Schneidet zu tief, brennt zu hell.
Meine Nerven sind am Ende, meine Haut wird
dünn;
Da ist zu viel Welt, um sie auszuhalten.
Und alles, was ich will, bei all dem,
Ist nur ein Ort, an dem die Dinge einfacher
sind.
|
Break
For so long I thought I was wrong
A flaw, a fault, where I don’t belong
|
Break
So lange glaubte ich mit mir wäre alles
falsch
Ich wäre ein Fehler, ein Makel, könnte
nirgendwo dazugehören
|
Final Chorus
Among aliens, I finally see
There’s nothing broken here in me
Just a different way to feel
A different way to make things real
And in this fire they call “the norm”
I don’t have to reshape my form
I’m still human, even if
I feel like I don’t quite fit
|
Final Chorus
Unter Außerirdischen erkenne ich endlich:
Da ist nichts an mir zerbrochen.
Es ist nur eine andere Art zu fühlen,
Eine andere Art, die Welt wahrzunehmen.
Und in diesem Feuer, das sie „die Norm“
nennen,
Muss ich meine Form nicht anpassen.
Ich bin auch einfach ein Mensch, auch
wenn
Ich das Gefühl habe, nicht ganz hineinzupassen.
|
Outro
And still…
There are some I love so much
It hurts to feel their every touch
In this world I cannot read
They’re the only ones I need
|
Outro
Und doch…
Da gibt es einige, die ich so sehr liebe.
Es tut weh, jede ihrer Berührungen zu
spüren.
In dieser Welt, die ich nicht lesen kann,
Sind sie die Einzigen, die ich brauche.
|